weiter in Haft:
FULBERT ATTISSO, Mitglied der MCA
GUILLAUME COCO, Mitglied der MCA
YAOVI ABOBI, Mitglied der MCA
ERIC SOLEWASSI, Mitglied der MCA
freigelassen:
AUGUSTIN GLOKPON, Mitglied der UFC
JACOB BENISSAN, Mitglied der UFC
GÉRARD ADJA, Mitglied der OBUTS
EMMANUEL ATAYI, Mitglied der OBUTS
und acht weitere politisch Aktive
Zwölf der politisch engagierten Personen, die in der Zeit der Präsidentschaftswahlen in Togo festgenommen worden sind, hat man auf Kaution freigelassen. Sie hatten einen Monat in Gewahrsam verbracht und sind nicht gefoltert worden. Mindestens vier Oppositionspolitiker befinden sich noch immer im Kara-Gefängnis im Norden des Landes.
Bei den vier noch Inhaftierten handelt es sich um Fulbert Attisso, Guillaume Coco, Yaovi Abobi und Eric Solewassi. Alle sind Mitglieder der politischen Bewegung Mouvement Citoyen pour l'Alternanc (MCA). Sie wurden des "Versuchs der Untergrabung der Staatssicherheit" angeklagt und werden im Kara-Gefängnis, 420 km nördlich von Togos Hauptstadt Lomé, festgehalten. Durch die Entfernung werden ihren Familien und AnwältInnen Besuche erschwert. Es ist bekannt, dass die Haftbedingungen in dem Gefängnis schlecht sind.
Die anderen zwölf politischen Aktivisten, darunter Augustin Glokpon und Jacob Benissan, wurden am 31. März 2010 gegen Kaution freigelassen. Beide sind Mitglieder der größten Oppositionspartei in Togo, der Union des Forces de Changement (UFC). Die beiden Mitglieder der Oppositionspartei Organisation pour bâtir dans l'Union un Togo solidarie (OBUTS) Gérard Adja und Emmanuel Atayi, die man einige Tage nach der Präsidentschaftswahl festgenommen hatte, als sie Flugblätter verteilten, wurden am 30. März und am 1. April zusammen mit acht weiteren Oppositionellen freigelassen.
Der Amtsinhaber Faure Gnassingbé gewann die Präsidentschaftswahlen vom 4. März 2010 in Togo. Er wurde im Jahr 2003 von seinem Vater General Gnassingbé Eyadéma, der das Land bis zu seinem Tod im Jahr 2005 mehr als 40 Jahre lang regiert hatte, in die Regierung ernannt.
Die Wahlen am 4. März 2010 waren geprägt von weitreichenden Vorwürfen des Wahlbetrugs von Seiten führender Oppositioneller. Sie hatten zu Demonstrationen aufgerufen, die verboten oder unter Einsatz von Tränengas aufgelöst wurden.
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Ministre de la Sécurité et de la Protection Civile
Ministère de la Sécurité et de la Protection Civile
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Ministère de la Justice
BP 121, Lomé
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(korrekte Anrede: Dear Minister/Monsieur le Ministre)
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(00 228) 221 54 91
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