Sektion der Bundesrepublik Deutschland

Libanon

Palästinensische Flüchtlinge litten weiterhin unter Diskriminierung und hatten keinen angemessenen Zugang zum Arbeitsmarkt, zum Gesundheitssystem, zu Bildung und Wohnraum. Mindestens 23 anerkannte irakische Flüchtlinge wurden Berichten zufolge ausgewiesen. Zahlreiche weitere Flüchtlinge und Asylsuchende waren offenbar willkürlich inhaftiert. Mindestens 19 Personen wurden nach unfairen Gerichtsverfahren der Kollaboration mit Israel oder der Spionage für das Land schuldig gesprochen, gegen zwölf von ihnen erging dem Vernehmen nach die Todesstrafe. Es trafen erneut Berichte über Folterungen von Häftlingen ein. Diskriminierung und Missbrauch von Arbeitsmigranten blieben an der Tagesordnung. Die Behörden leiteten 2010 nur wenige Schritte ein, um das Schicksal mehrerer tausend Menschen aufzuklären, die während des Bürgerkriegs 1975-90 dem "Verschwindenlassen" zum Opfer gefallen waren. (Stand: 31.12.2010)


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10.05.2011Amnesty Report 2011 Libanon
24.09.2010Urgent Action: Sudanese darf nicht abgeschoben werden!UA-211/2010
30.06.2010Urgent Action: Drohende AbschiebungUA-147/2010
27.05.2010Amnesty Report 2010 Libanon
05.10.2009Keine Helden
28.05.2008Amnesty Report 2008 Libanon
13.05.2008Libanon
23.01.2008Urgent Action: ABSCHIEBUNG / FOLTER UND MISSHANDLUNG / TODESSTRAFEUA-020/2008
24.05.2007Jahresbericht 2007 Libanon
20.12.2006Urgent Action: SORGE UM SICHERHEITUA-237/2006-1