Sektion der Bundesrepublik Deutschland

Korea (Nord)

Menschenrechtsverletzungen waren 2010 nach wie vor weit verbreitet. Dazu zählten massive Beschränkungen der Rechte auf Vereinigungsfreiheit, freie Meinungsäußerung und Freizügigkeit sowie willkürliche Inhaftierungen, Folterungen und andere Misshandlungen, die zum Tod führten, sowie Hinrichtungen. Kritik in jeglicher Form wurde von den Behörden brutal unterdrückt, und die Medien unterlagen einer strengen Kontrolle. Häftlinge mussten Zwangsarbeit verrichten und waren miserablen Haftbedingungen ausgesetzt. Das Zusammenwirken von Misswirtschaft, unfähiger Verwaltung, widrigen Wetterverhältnissen und nachlassender internationaler Hilfe führte dazu, dass Millionen von Menschen keinen ausreichenden Zugang zu Nahrungsmitteln hatten. Auch grundlegende Arzneimittel waren für Millionen von Menschen völlig unerreichbar. Tausende von Menschen gingen über die Grenze nach China, auf der Suche nach Lebensmitteln und in der Hoffnung, dort ein Auskommen zu finden. Viele von ihnen wurden von den chinesischen Behörden festgenommen und gegen ihren Willen nach Nordkorea zurückgebracht, wo ihnen Haft und Verhöre unter Folter drohten. (Stand: 31.12.2010)


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10.05.2011Amnesty Report 2011 Korea (Nord)
01.10.2010Flucht aus Nordkorea
01.10.2010Kurz vor dem Kollaps
19.08.2010Urgent Action: Älterer Herr in LebensgefahrUA-177/2010
15.07.2010Amnesty-Bericht: "The Crumbling state of health care in North Korea"
15.07.2010Nordkorea: Krankes Gesundheitssystem braucht dringend Hilfe
27.05.2010Amnesty Report 2010 Korea (Nord)
01.12.2009Kang Gun
02.10.2009UA-Erfolge 2009 (3)