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Die äthiopische Journalistin Serkalem Fasil mit Sohn Nafkot und Ehemann Eskinder Nega: © PrivateDie äthiopische Journalistin Serkalem Fasil mit Sohn Nafkot und Ehemann Eskinder Nega: © Private

"Eure Arbeit ist enorm wichtig für Menschen, die unter politischer Unterdrückung leiden. Sie ist viel erfolgreicher als euch klar sein mag. Bitte macht weiter so!", schrieb der Bürgerrechtler Wei Jingsheng an Amnesty, nachdem er nach 18 Jahren Gefängnis freigelassen worden war.

Die Arbeit von Amnesty zeigt rund um die Welt Wirkung: Immer wieder erfahren wir, dass der Druck auf Regierungen und Behörden die Lage gewaltloser politischer Gefangener verbessert hat. Sie werden freigelassen, Todesurteile in Haftstrafen umgewandelt, Verletzer von Menschenrechten vor Gericht gestellt. Circa 35 Prozent aller "Urgent Actions" für bedrohte Menschen sind erfolgreich.

Die Arbeit von Amnesty trägt außerdem dazu bei, dass Regierungen ihre Gesetze und Praktiken im Sinne der Menschenrechte ändern: Sie ächten Genitalverstümmelung und Morde im Namen der "Ehre" und sprechen Frauen gleiche Rechte zu. Oder sie veranlassen Gesetze für eine bessere Kontrolle des Waffenhandels.

Unsere Kampagnen-, Lobby-, und Aktionsarbeit hat einen wichtigen Beitrag dazu geleistet, dass es seit 1987 eine internationale Anti-Folter-Konvention, seit 2002 einen Internationalen Strafgerichtshof und seit 2006 einen UNO-Menschenrechtsrat gibt.

All das zeigt: Die Aktionen der Unterstützerinnen und Unterstützer können etwas verändern!