Sektion der Bundesrepublik Deutschland

Der arabische Frühling darf nicht verblühen

Winter 2011 / 2012 - Die Selbstverbrennung eines jungen tunesischen Straßenverkäufers am 17. Dezember 2010 löste eine Welle von Protesten quer durch den Nahen Osten und Nordafrika aus. Seit Jahrzehnten herrschende autokratische Regierungen wurden in Tunesien, Ägypten und Libyen gestürzt. Die grundlegenden Forderungen der Menschen nach politischen Reformen und der Umsetzung der Menschenrechte wurden in diesen Staaten bisher jedoch kaum erfüllt. In Syrien wurden durch die gewaltsame Unterdrückung der Proteste durch die Sicherheitskräfte bereits Tausende Menschen getötet. In Bahrain und Ägypten wurden Tausende Zivilisten vor Militärgerichten zu teils langjährigen Haftstrafen verurteilt.

Auch ein Jahr nach Beginn der Proteste gehen die Menschen in der Region jedoch immer noch beharrlich und größtenteils friedlich auf die Straßen, um ein unverzügliches Ende der Gewalt, menschenrechtliche Reformen sowie Wahrheit, Gerechtigkeit und Wiedergutmachung für bisherige Menschenrechtsverletzungen zu fordern.

Aktuell

Veto gegen Syrien-Resolution: Verrat am syrischen Volk

Einen Tag nach dem Angriff der syrischen Armee auf ein Wohnviertel in Homs, bei dem zahlreiche Menschen starben, stimmten Russland und China der Syrien-Resolution des UN-Sicherheitrates nicht zu.

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Libyen: Tod von Gefangenen wegen weitverbreiteter Folter

Durch Folter und Misshandlungen sind in den letzten Wochen in libyschen Gefängnissen mehrere Gefangene gestorben. Ihnen wurde vorgeworfen al-Gaddafi treue Kämpfer oder Untersützer zu sein.

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Ägypten: Maikel Nabil Sanad ist frei!

Der ägyptische Blogger Maikel Nabil Sanad wurde am 24. Januar 2012 endlich aus dem Gefängnis entlassen. Er hätte niemals verhaftet werden dürfen, sagt Amnesty International.

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Friedliche Demonstrierende in Ägypten schützen!

Ägyptens Militärrrat muss die DemonstrantInnen am Jahrestag der "Revolution des 25. Januar" schützen und das Recht auf friedliche Versammlungsfreiheit wahren.

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Tunesien: Menschenrechte in die neue Verfassung

Der Sturz des tunesischen Präsidenten Ben Ali war der Ausgangspunkt für die Hoffnung, dass damit das repressive Herrschaftsystem beendet wird. Ein Jahr später hofft das tunesische Volk darauf, dass seine Menschenrechte geschützt und in der neuen Verfassung verankert werden.

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Mittlerer Osten und Nordafrika: Ein Jahr der Rebellion

Amnesty International dokumentiert in dem Bericht "Year of Rebellion: State of Human Rights in the Middle East" den Versuch der Regierungen in der Region, die noch nie da gewesenen Rufe nach grundlegenden Reformen zu unterdrücken.

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Ägypten: Keine Waffen für die blutige Repression

Angesichts der brutalen Gewalteinsätze gegen die Proteste fordert Amnesty International einen umgehenden Exportstopp von Waffen und Munition für die Sicherheitskräfte in Ägypten.

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Syrien: Mediziner und Patienten werden zur Zielscheibe der Regierung

Verletzte Protestierende wurden in syrischen Kliniken von Krankenhauspersonal und Sicherheitskräften beschimpft, körperlich angegriffen und sogar gefoltert.

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Unterdrückung des "Arabischen Frühlings" mit deutschen Waffen?

Deutschland und 16 weitere Staaten haben große Mengen Waffen in den Nahen Osten und nach Nordafrika geliefert, die jetzt zur Unterdrückung friedlicher Proteste eingesetzt werden. Amnesty International fordert ein wirksames internationales Waffenabkommen.

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Interaktive Website: Eyes on Syria

Die interaktive Webseite "Eyes on Syria" zeigt dokumentierte Menschenrechtsverletzungen, weltweite Solidaritätsaktionen und Eilaktionen in Syrien.

Klicken Sie sich durch die interaktiven Kartenansichten. Einfach links unten die gewünschte Ebene auswählen.


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Syrien: Verletzte müssen behandelt werden!

Schreiben Sie jetzt eine E-Mail an den syrischen Gesundheitsminister!: © Amnesty InternationalSchreiben Sie jetzt eine E-Mail an den syrischen Gesundheitsminister!: © Amnesty International

Patienten werden beschimpft, angegriffen und sogar gefoltert: Seit Beginn der Proteste herrscht in staatlichen Krankenhäusern in Syrien ein Klima der Angst. Helfen Sie, die Gewalt zu beenden. Schreiben Sie eine E-Mail an den syrischen Gesundheitsminister!

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Vom Geheimdienst gefoltert

Am 31. Dezember 2011 wurde der Landwirt Hussam Ahmed al-Nabulsi von Angehörigen des syrischen Militärgeheimdienstes festgenommen. Auf Youtube ist nun ein Video zu sehen, das ihn mit schweren Blutergüssen und Schwellungen im Gesicht zeigt.

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Syrischer Kurde in Foltergefahr

Shibal Ibrahim wird seit September 2011 ohne Kontakt zur Außenwelt in Syrien in Haft gehalten. Der gewaltlose politische Gefangene ist krank und es besteht die Gefahr, dass er gefoltert wird.

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Tunesien ein Jahr später: Keine Gerechtigkeit für die Opfer der Proteste

Mit der Selbstverbrennung eines jungen tunesischen Straßenverkäufers wurde vor einem Jahr ein Aufstand ausgelöst, der zum Sturz der Regierung führte.

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Saudi-Arabien: Unterdrückung im Namen der Sicherheit

Amnesty-Bericht: Demonstranten und Reformer werden systematisch unterdrückt und drangsaliert - über 300 Menschen seit März festgenommen.

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Ägypten: Das Militär hat die Hoffnungen der Demonstranten zerschlagen

Die ägyptischen Militärmachthaber sind ihren Versprechen, die Lage der Menschenrechte im Land zu verbessern, in keiner Weise nachgekommen.

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Ägyptischer Blogger erneut von Militärgericht verurteilt

Der ägyptische Blogger Maikel Nabil Sanad wurde in einem Berufungsverfahren vor einem ägyptischen Militärgericht zu einer zweijährigen Haftstrafe verurteilt. Amnesty fordert seine sofortige Freilassung.

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Ägypten: Militär muss sich für Todesopfer bei Protesten von Kopten verantworten

Mindestens 25 Tote und 200 Verletzte bei einer Demonstration von koptischen Christen gegen religiös motivierte Diskriminierung in Ägypten - Amnesty International fordert eine Erklärung, wie es dazu kommen konnte.

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Wie Exil-Syrer zum Schweigen gebracht werden sollen

Ein neuer Amnesty-Bericht zeigt: Syrische Protestierende in Europa und Nord- und Südamerika sind offenbar im Auftrag der syrischen Regierung von Botschaftsangehörigen und anderen Personen systematisch überwacht und belästigt worden.

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Libyen: Übergangsrat muss Spirale der Rache und Vergeltung stoppen

Ein neuer Bericht von Amnesty International dokumentiert die systematischen Menschenrechtsverletzungen in Libyen durch Gaddafi-treue Kräfte seit Beginn der Aufstände im Februar, aber auch Verstöße gegen internationales Recht durch Kämpfer der Rebellen und des Nationalen Übergangsrats.

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