05. Juni 2009 - ****TERMINHINWEIS****
****Wann:****
15. Juni 2009, 09:30 - 19:00 Uhr
16. Juni 2009, 09:30 - 13:00 Uhr
****Wo:****
Evangelische Akademie zu Berlin
Französische Friedrichstadtkirche, Gendarmenmarkt
****Wer:****
Claudia ROTH, MdB Bündnis 90/Die Grünen
Stephan MAYER, MdB CDU
Petra PAU, MdB Die Linke Rüdiger VEIT, MdB SPD
Peter ALTMAIER, Parlamentarischertaatssekretär, Bundesministerium des Innern, Berlin
Madeline GARLICK, Leiterin Abteilung Zusammenarbeit mit den Europäischen Institutionen, UNHCR, Brüssel
und zahlreiche weitere ReferentInnen aus Politik, NGOs und Behörden
Vor zehn Jahren begannen die EU-Mitgliedsstaaten, ihr Flüchtlingsrecht zu vereinheitlichen. In der Erklärung von Tampere von 1999 bekannten sie sich "uneingeschränkt zu ihren Verpflichtungen aus der Genfer Flüchtlingskonvention" - also dazu, Menschen zu schützen, die zuhause wegen ihrer Herkunft, Religion oder politischen Überzeugung verfolgt werden.
Der erste Symposiumstag (15.06.2009) stellt die Frage, ob das gemeinsame europäische Flüchtlingsrecht dieser Aufgabe gerecht wird. Um 17 Uhr diskutieren Abgeordnete aller Bundestagsparteien die Herausforderungen an die deutsche Politik.
Am zweiten Tag stehen Fragen nach der Außendimension der Flüchtlingspolitik im Mittelpunkt: Welchen Einfluss nimmt die EU auf Herkunfts- und Transitstaaten? Wer hat noch Zugang zu einem fairen Asylverfahren in der EU? Wieviel gilt die Genfer Flüchtlings-konvention faktisch noch, wenn die EU-Außengrenzen immer stärker überwacht werden?
Über Ihre Teilnahme am 9. Berliner Symposium zum Flüchtlingsschutz würden wir uns freuen.
Das genaue Programm finden Sie als pdf-Dokument anbei. Für Interviews und Hintergrundinformationen stehen die Asyl-Experten von Amnesty International, Wiebke Hennig und Wolfgang Grenz, gerne zur Verfügung.
Veranstalter des Symposiums sind die Evangelische Akademie zu Berlin in Kooperation mit Amnesty International, UNO-Flüchtlingshilfe, UNHCR, PRO ASYL, Neue Richtervereinigung, Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband, Diakonisches Werk der EKD, Deutscher Caritasverband, Arbeiterwohlfahrt Bundesverband, Deutsches Rotes Kreuz, von Loeper Literaturverlag.