In Folge der Bedrohung durch den bewaffneten Konflikt und die weit verbreitete Gewalt im Osten des Tschads sehen sich Kinder gezwungen, meist sind es die Jungen, sich bewaffneten Verbänden anzuschließen. Einige von ihnen sind entführt und zwangsweise rekrutiert worden. Andere haben sich freiwillig gemeldet, um den Tod von Familienmitgliedern oder die Plünderung ihres Viehs zu rächen oder wollen einfach der Armut entkommen, weil jede Möglichkeit der schulischen Erziehung oder einer Arbeit fehlt. Die Kinder, die in den Lagern der Flüchtlinge und der Internvertriebenen (IDP) leben, sind am häufigsten in Gefahr, rekrutiert zu werden. Die meisten von ihnen sind erst zwischen 13 und 17 Jahren alt. Laut Angaben der Vereinten Nationen kämpfen zwischen 7.000 und 10.000 Kinder in den tschadischen und sudanesischen Oppositionsgruppen und in der Armee des Tschads oder haben dort gekämpft. Mit Petitionslisten an den Präsidenten der Republik Tschad soll folgenden Forderungen Nachdruck verliehen werden:
* die Rechte der Kinder zu schützen
* der Straflosigkeit von Menschenrechtsverletzungen einschließlich der Rekrutierung von Kindersoldaten ein Ende zu setzen
* klare Befehle an die Befehlshaber der Tschadischen Nationalen Armee (ANT) zu geben, keine Kinder zu rekrutieren oder anzustellen
* sicher zu stellen, dass die Befehle sofort und vollständig befolgt werden, welche die Sicherheit innerhalb und um die Flüchtlingslager zu erhöhen.
Wir laden herzlich ein, sich bei uns am Stand zu informieren und diese Forderungen zu unterstützen.
Rückfragen und Informationen:
Amnesty International, Asyl-Gruppe Eupen,
Adalbertsteinweg 123a/b, 52070 Aachen
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Das Parlament Togos hat am 23. Juni 2009 einstimmig entschieden, die Todesstrafe abzuschaffen. Mit ihrer Entscheidung haben die Parlamentsmitglieder die Tendenz in Richtung Abschaffung der Todesstrafe in Afrika verstärkt.
Elf Frauen, Mitglieder der Menschenrechtsorganisation "Women of Zimbabwe Arise" (WOZA), die am Mittwoch vergangener Woche bei friedlichen Demonstrationen in Harare und Bulawayo von der Polizei zusammengeschlagen und verhaftet worden waren, sind am Freitag unter Auflagen aus der Haft entlassen worden.
Die Statistiken sind schockierend: Aus mehr als 150 Ländern liegen Berichte über Folterungen oder Misshandlungen durch Angehörige staatlicher Stellen vor. In über 70 Ländern wird systematisch gefoltert. Am 26. Juni ist der Internationale Tag zur Unterstützung der Opfer von Folter. Sagen auch Sie NEIN! zur Folter.
Die Welt kann nicht länger auf ein effektives Waffenhandelsabkommen warten. Senden Sie eine E-Mail an Präsident Obama: Bitten Sie ihn, einen weiteren historischen Schritt zu tun und ein Waffenhandelsabkommen zu unterstützen!
"Wir beklagen, dass die neue Amtszeit des Präsidenten von weitverbreiteten Übergriffen eingeleitet wird. Wir fordern die sofortige und bedingungslose Freilassung aller gewaltlosen politischen Gefangenen in Iran", sagt Hassiba Hadj Sahraoui von Amnesty International.
Am vergangenen Montag besuchte Irene Khan, die Generalsekretärin von Amnesty International, zwei Slums in Nairobi, der Hauptstadt von Kenia.Während ihres Besuchs der Slums Korogocho und Kibera hatte sie die Gelegenheit mit den Bewohnern der Siedlungen zu sprechen und sich ein Bild von der Lage in Afrikas größtem Slum zu machen.
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Amnesty International verurteilt die grausame öffentliche Hinrichtung von Ahmed bin 'Adhaib bin 'Askar al-Shamlani al-'Anzi in Saudi-Arabien. Er ist am vergangenen Freitag enthauptet worden, seine Leiche ist anschließend an einem öffentlichen Ort in Riad gekreuzigt worden.