Jenni Williams: © Amnesty International"Ich bin heute noch am Leben, weil die internationale Gemeinschaft durch Amnesty International von unserer Arbeit erfahren hat. Amnesty hat uns geschützt. Als wir in Polizeigewahrsam waren und erfuhren, dass unsere Fälle durch Amnesty bekannt werden, wussten wir, dass etwas passieren würde."
Jenni Williams, Menschenrechtlerin aus Simbabwe, die mehrmals verhaftet wurde
Mit Ihrer Spende sorgen Sie dafür, dass sich Amnesty weltweit für Opfer von Folter, "Verschwindenlassen", für faire Gerichtsverfahren und gewaltlose politische Häftlinge einsetzen kann.
Auch die äthiopische Journalistin Serkalem Fasil kämpft für Rechte, die bei uns als selbstverständlich gelten, wie die Informations- und Meinungsfreiheit. Wegen ihrer regierungskritischen Berichterstattung wurde sie verhaftet und angeklagt, obwohl sie nur ihrem Beruf nachgegangen ist.
Fast ein Jahr war Serkalem Fasil unter katastrophalen Bedingungen im Gefängnis der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba inhaftiert: Ihre Zelle war mit Ratten, Kakerlaken und Flöhen verseucht und sie erhielt keine ausreichende medizinische Versorgung, obwohl sie zu diesem Zeitpunkt schwanger war. Ihr Sohn Nafkot kam im Polizeikrankenhaus als Frühgeburt zur Welt. Amnesty International hat sich mit Eilaktionen für ihre Freilassung eingesetzt - mit Erfolg: Heute ist Serkalem wieder mit ihrer Familie vereint.
Serkalem Fasil mit Sohn Nafkot und Ehemann Eskinder Nega: © Privat"Auch heute fühle ich mich immer noch beobachtet, wenn ich durch die Straßen gehe. Der Gedanke an die vielen anderen politischen Häftlinge lässt mich nicht mehr los. Ich will ihnen eine Stimme geben und der Welt von ihrem Schicksal berichten."
Serkalem Fasil, äthiopische Menschenrechtlerin, der Amnesty erfolgreich geholfen hat