Sektion der Bundesrepublik Deutschland

Thailand

Der bewaffnete Konflikt im Süden Thailands wurde mit zunehmender Gewalt ausgetragen. Die Aufständischen nahmen verstärkt Zivilpersonen ins Visier und verübten willkürliche Angriffe, bei denen Zivilpersonen ums Leben kamen. Die Sicherheitskräfte folterten und misshandelten weiterhin Gefangene im Süden des Landes. Im achten Jahr in Folge wurde kein einziger Angehöriger der Sicherheitskräfte wegen der im südlichen Landesteil verübten Menschenrechtsverletzungen verurteilt. Es kam auch zu keiner strafrechtlichen Verfolgung wegen der Tötungen bei den gegen die Regierung gerichteten Demonstrationen im Jahr 2010. Die Behörden beantworteten friedlich vorgebrachte Meinungsäußerungen weiterhin mit strafrechtlicher Verfolgung. Das geschah hauptsächlich auf der Grundlage des Gesetzes über Majestätsbeleidigung und des Gesetzes über Computerdelikte. Die Behörden verstärkten besonders während der massiven Überschwemmungen die Auflagen für Asylsuchende und Flüchtlinge aus Myanmar und beuteten Arbeitsmigranten aus den Nachbarländern aus. (Stand: 31.12.2011)


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11.01.2013Urgent Action: Drohende ungerechte StrafeUA-006/2013
28.11.2012Urgent Action: Vier Lehrer getötetUA-340/2012
24.05.2012Amnesty Report 2012 Thailand
24.11.2011Thailand: 20 Jahre Haft für vier SMS
11.05.2011Amnesty Report 2011 Thailand
24.09.2010Urgent Action: Online-Redakteurin in HaftUA-210/2010
27.05.2010Amnesty Report 2010 Thailand
18.05.2010Thailand: Militär muss leichtfertigen Einsatz tödlicher Waffen beenden
28.05.2009Amnesty Report 2009 Thailand
03.04.2009Urgent Action: Drohende AbschiebungUA-094/2009