Im Vorfeld der Präsidentschaftswahlen im August 2010 schränkten die Behörden die Rechte auf freie Meinungsäußerung und Vereinigungsfreiheit ein. Die Regierung verbot kritische Medien, und Herausgeber sahen sich zur Flucht aus Ruanda gezwungen. Menschenrechtsverteidiger wurden eingeschüchtert. Es fanden keine gründlichen Untersuchungen von Tötungsdelikten statt. Hochrangige Armeeoffiziere wurden inhaftiert, ohne dass man sie vor Gericht stellte. Im Justizwesen gab es zwar einige Verbesserungen, dem standen jedoch Gesetze gegenüber, die kritische Äußerungen unter Strafe stellten. Kein Land lieferte an Ruanda Personen aus, die im Verdacht standen, Völkermord begangen zu haben. (Stand: 31.12.2010)
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