Sektion der Bundesrepublik Deutschland

Ruanda

Im Vorfeld der Präsidentschaftswahlen im August 2010 schränkten die Behörden die Rechte auf freie Meinungsäußerung und Vereinigungsfreiheit ein. Die Regierung verbot kritische Medien, und Herausgeber sahen sich zur Flucht aus Ruanda gezwungen. Menschenrechtsverteidiger wurden eingeschüchtert. Es fanden keine gründlichen Untersuchungen von Tötungsdelikten statt. Hochrangige Armeeoffiziere wurden inhaftiert, ohne dass man sie vor Gericht stellte. Im Justizwesen gab es zwar einige Verbesserungen, dem standen jedoch Gesetze gegenüber, die kritische Äußerungen unter Strafe stellten. Kein Land lieferte an Ruanda Personen aus, die im Verdacht standen, Völkermord begangen zu haben. (Stand: 31.12.2010)


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01.02.2012Der Soundtrack des Völkermords
30.09.2011Vita heißt Krieg
10.05.2011Amnesty Report 2011 Ruanda
25.06.2010Urgent Action: Journalist ermordetUA-143/2010
27.05.2010Amnesty Report 2010 Ruanda
01.04.2010Urgent Action: Politiker nicht misshandeltUA-056/2010-1
10.03.2010Urgent Action: Politiker in HaftUA-056/2010
28.05.2009Amnesty Report 2009 Ruanda
28.05.2008Amnesty Report 2008 Ruanda
13.05.2008Ruanda