Sektion der Bundesrepublik Deutschland

Italien

Die Menschenrechte der Roma wurden weiterhin verletzt. Zwangsräumungen trugen dazu bei, Angehörige der Roma noch stärker zu marginalisieren und in die Armut zu treiben. Abfällige und diskriminierende Bemerkungen italienischer Politiker über Roma, Migranten und Angehörige sexueller Minderheiten förderten ein Klima zunehmender Intoleranz. 2010 waren erneut gewalttätige homophobe Übergriffe zu verzeichnen. Asylsuchende, die sich um internationalen Schutz bemühten, hatten kaum Zugang zu einem wirksamen Verfahren. Nach wie vor trafen Berichte über Misshandlungen von Häftlingen durch Bedienstete der Strafverfolgungsbehörden ein. Es bestand auch weiterhin Anlass zur Sorge, dass beim Verdacht der Misshandlung von Personen im Gewahrsam der Sicherheitskräfte und entsprechenden Todesfällen keine gründlichen Untersuchungen erfolgten. Italien weigerte sich, Folter als eigenen Straftatbestand in nationales Recht aufzunehmen. (Stand: 31.12.2010)


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01.09.2011Italien: Angeblicher "Push-Back" von über 100 Menschen auf See
31.05.2011Flüchtlinge brauchen Schutz!
18.05.2011Urgent Action: Rechtswidrige ZwangsräumungenUA-121/2011-2
09.05.2011Amnesty Report 2011 Italien
04.05.2011Urgent Action: Zwangsräumungen in RomUA-121/2011-1
21.04.2011Urgent Action: Roma vertriebenUA-121/2011
27.09.2010Broschüre: Italien: Von einem Lager ins nächste - Der Staat macht Roma zu Nomaden
01.08.2010Früchte des Zorns
25.06.2010Amnesty-Broschüre "Von einem Lager ins Nächste. Der Staat macht Roma zu Nomaden"
27.05.2010Amnesty Report 2010 Italien