Sektion der Bundesrepublik Deutschland

Gambia

Die Regierung beschränkte weiterhin die politische Freiheit, unterdrückte das Recht auf freie Meinungsäußerung und verübte Menschenrechtsverletzungen, ohne dafür strafrechtliche Konsequenzen befürchten zu müssen. Angehörige des gambischen Geheimdienstes (National Intelligence Agency - NIA), der Armee, der Polizei und dubioser Milizen, die dem Präsidenten nahestanden und unter den Namen "Ninjas", "Drug Boys" und "Jongleure" bekannt waren, nahmen vermeintliche Regierungsgegner ohne rechtliche Grundlage fest und hielten sie in Haft. Dazu zählten Menschenrechtsverteidiger, Journalisten und ehemalige Angehörige der Sicherheitsdienste. Es gingen Berichte ein, wonach Personen im Gewahrsam gefoltert und auf andere Weise misshandelt wurden. Es kam zu einer zweiten Verhaftungswelle, die in einem Hochverratsprozess gegen acht prominente Männer gipfelte. Die Angeklagten wurden in einem äußerst unfairen Verfahren zum Tode verurteilt. (Stand: 31.12.2010)


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24.01.2012Urgent Action: Haft mit Zwangsarbeit wegen T-ShirtUA-190/2011-1
01.08.2011Ebrima B. Manneh
20.06.2011Urgent Action: Festnahmen wegen eines T-ShirtsUA-190/2011
11.05.2011Amnesty Report 2011 Gambia
15.12.2010Gambia: Femi Peters ist frei!
27.05.2010Amnesty Report 2010 Gambia
12.03.2010Urgent Action: Menschrechtler in HaftUA-061/2010
17.06.2009Urgent Action: Journalisten in HaftUA-151/2009
28.05.2009Amnesty Report 2009 Gambia
12.03.2009Urgent Action: Journalist inhaftiertUA-072/2009