Sektion der Bundesrepublik Deutschland

Eritrea

Auch 2010 waren weit verbreitete Menschenrechtsverletzungen an der Tagesordnung. Die Regierung schränkte die Rechte auf freie Meinungsäußerung und freie Religionsausübung massiv ein. Oppositionsparteien, unabhängiger Journalismus, Organisationen der Zivilgesellschaft und nicht anerkannte Religionsgemeinschaften waren verboten. Die Behörden bedienten sich willkürlicher Festnahmen, Haft und Folter, um die Opposition zu unterdrücken. Tausende politische Gefangene wurden unter schrecklichen Bedingungen in Gewahrsam gehalten, viele davon in geheimen Hafteinrichtungen. Der Militärdienst war nach wie vor obligatorisch, und Deserteure und Personen, die sich der Einberufung entzogen, wurden schikaniert, inhaftiert und misshandelt. Von den Sanktionen waren auch ihre Familien betroffen. Die Politik der gezielten Todesschüsse gegen jedwede Personen, die versuchten, über die Grenze zu fliehen, wurde fortgesetzt. (Stand: 31.12.2010)


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11.05.2011Amnesty Report 2011 Eritrea
27.05.2010Amnesty Report 2010 Eritrea
28.05.2009Amnesty Report 2009 Eritrea
07.04.2009Eritrea: Aster Fissehatsion in Haft ohne Kontakt zur Aussenwelt
01.02.2009Abune Antonios
13.08.2008Urgent Action: Abschiebung / Drohende FolterUA-225/2008
04.07.2008Urgent Action: Drohende AbschiebungUA-194/2008
20.06.2008Urgent Action: Drohende Folter und MisshandlungUA-178/2008