Im Jahr 2010 wurden zahlreiche Regierungskritiker festgenommen. 25 führende Mitglieder von Oppositionsgruppierungen mussten sich vor Gericht verantworten, zwei davon in Abwesenheit. Ihnen wurde ein Komplott zum Sturz der Regierung zur Last gelegt. Die 23 anwesenden Aktivisten hatten nach ihrer Verhaftung zunächst keinen Zugang zu einem Rechtsbeistand. Einige von ihnen gaben an, gefoltert worden zu sein. Es gab weitere unfaire Gerichtsverfahren. Die Behörden schränkten das Recht auf freie Meinungsäußerung ein. Der Zugang zu einigen Internetseiten wurde gesperrt und der Versand von Rundbriefen mit politischem Inhalt an die Öffentlichkeit unterbunden. Die Regierung enthob die Vorstandsmitglieder einer unabhängigen Menschenrechtsorganisation ihres Amtes. Eine Person wurde hingerichtet. (Stand: 31.12.2010)
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