Sektion der Bundesrepublik Deutschland

EinSatzfälle

Täglich werden weltweit Menschen willkürlich festgenommen, bedroht, gefoltert und getötet, weil sie ihre Meinung sagen, sich für die Menschenrechte in ihrem Land einsetzen oder mit friedlichen Mitteln ihre Regierung kritisieren.
Amnesty International arbeitet gegen das Vergessen dieser gewaltlosen politischen Gefangenen. Wir machen ihre Fälle öffentlich. Mit über 3 Millionen UnterstützerInnen üben wir weltweit Druck auf die Verantwortlichen aus, helfen den Angehörigen und geben den Gefangenen Hoffnung. Wir sorgen für faire Gerichtsverfahren, für bessere Haftbedingungen und vor allem dafür, dass viele gewaltlose politische Gefangene wieder frei kommen.

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Eritrea: Aster Fissehatsion in Haft ohne Kontakt zur Aussenwelt

Aster Fissehatsion: © privatAster Fissehatsion: © privat

Aster Fissehatsion wird seit September 2001 ohne Anklage oder Gerichtsverhandlung und ohne Kontakt zur Außenwelt gefangen gehalten. Sie wurde während einer Verhaftungswelle von politischen Dissidenten gefangen genommen. Ihr drohen Folter und Misshandlung sowie gesundheitliche Probleme.

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Zehn Jahre Haft für eine E-Mail: Der Fall Shi Tao

Shi Tao: © AmnestyShi Tao: © Amnesty

Eine E-Mail veränderte sein Leben völlig: Am 24. November 2004 verhafteten Sicherheitskräfte Shi Tao und beschlagnahmten Computer und Laptop, er wurde zu einer zehnjährigen Haftstrafe verurteilt. Der Grund: Er hatte einer amerikanischen NGO eine E-Mail über die chinesische Pressezensur geschrieben.

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Turkmenistan: Amanklitschew und Chadschijew

Annakurban Amanklitschew: © Catherine Berthillier, Galaxie PAnnakurban Amanklitschew: © Catherine Berthillier, Galaxie P

Zwei Stunden benötigte der Richter im August 2006, um über drei Angeklagte, Annakurban Amanklitschew, Sapardurdi Chadschijew und Ogulsapar Muradowa, ein Urteil zu fällen. Annakurban Amanklitschew und Sapardurdi Chadschijew wurden zu sieben, Ogulsapar Muradowa zu sechs Jahren Haft verurteilt.

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