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Eilaktionen - Urgent Actions
Eine der verschiedenen Möglichkeiten, etwas mit ai zusammen für die Opfer von Menschenrechtsverletzungen zu tun, ist das Briefeschreiben an Behörden: Aktuelle Fälle von Folter, Verschwinden von Menschen, bevorstehender Todesstrafe oder Misshandlung leitet das Internationale Sekretariat von ai in London über das Nationale Sekretariat in Bonn (und natürlich in anderen Ländern) schnellstens an UA-VerteilerInnen weiter. Dies geschieht innerhalb weniger Stunden bzw. einem Tag. Eine UA ist ein Brief, der uns über eine akute oder bevorstehende Menschenrechtsverletzung irgendwo in der Welt informiert. Die wichtigste Aufgabe jeder UA-SchreiberIn besteht darin, die in dem Schreiben angeführten Institutionen umgehend zu bitten, alle die Menschenrechte verletzenden Maßnahmen zu unterlassen bzw. geeignete Maßnahmen zu ergreifen, um Menschenrechte zu schützen. ![]() Dabei werden in jeder UA Formulierungshilfen auch in englischer Sprache mitgeliefert. (Die meisten Briefe werden in englischer Sprache geschrieben, es kann aber immer auch auf deutsch geschrieben werden.) Ein von ai verfasstes Handbuch mit Formulierungsvorschlägen leistet Hilfe beim Verfassen der Briefe. Die Arbeit mit UAs greift wie bei anderen Formen der Mithilfe bei ai unser Gemüt an, aber die Arbeit ist wichtig. Die Erfolgsrate, d. h. die Anzahl der Fälle, in denen das Versenden von Briefen im Rahmen einer UA die Linderung oder gar das Abstellen der beanstandeten Menschenrechtsverletzungen nach sich zieht, pendelt seit Jahren um die 30 %! Die fast täglich bei den Urgent-Action-VerteilerInnen eingehenden Fälle werden umgehend an die TeilnehmerInnen des UA-Netzes versendet, wobei berücksichtigt wird, ob die TeilnehmerInnen regelmässig oder nur ab und zu Briefe schreiben möchten. Kontakt: Jutta Klein Tel: 06151 - 71 38 15 Fax: 06151 - 71 38 56 Es gibt auch Eilaktionen im Email-Abo (auf www.amnesty.de).
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