Sektion der Bundesrepublik Deutschland

Mit Menschenrechten gegen Armut

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Mutter werden. Ohne zu sterben.

Ousmaner mit seinen Söhne Seydou und Zakaria. Bei der Geburt des dritten Kindes starben Mutter und Baby: © Amnesty International/Anna KariOusmaner mit seinen Söhne Seydou und Zakaria. Bei der Geburt des dritten Kindes starben Mutter und Baby: © Amnesty International/Anna Kari

Alle neunzig Sekunden stirbt irgendwo auf der Welt eine Frau in der Schwangerschaft, bei der Geburt oder im Kindbett. Das sind mehr als 500.000 Frauen pro Jahr. In 80% der Fälle sterben sie an behandelbaren oder vermeidbaren Komplikationen wie starken Blutungen oder Infektionen.

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Burkina Faso: Über Leben

Korotoumou mit ihrer Tochter. Sie war mit Zwillingen schwanger, doch das zweite Kind starb bei der Geburt: © Amnesty International/Anna KariKorotoumou mit ihrer Tochter. Sie war mit Zwillingen schwanger, doch das zweite Kind starb bei der Geburt: © Amnesty International/Anna Kari

In Burkina Faso sterben jedes Jahr mehr als 2.000 Frauen in der Schwangerschaft und bei der Geburt. Das sind im Schnitt mindestens fünf Frauen pro Tag. Ihr Leben und das ihrer Kinder könnte in den meisten Fällen gerettet werden.

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Amnesty-Aktion gegen Müttersterblichkeit weltweit

"Maternal Death Clock": Alle 90 Sekunden stirbt eine Frau in der Schwangerschaft oder bei der Geburt: © Amnesty International"Maternal Death Clock": Alle 90 Sekunden stirbt eine Frau in der Schwangerschaft oder bei der Geburt: © Amnesty International

Anlässlich des UN-Millenniumsgipfels, der im September 2010 in New York stattfand, hat Amnesty International eine elektronische Anzeigetafel am Times-Square installiert: Alle 90 Sekunden stirbt irgendwo auf der Welt eine Frau in der Schwangerschaft oder bei der Geburt.

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Karawane der Hoffnung

Mit Trucks und Kamelen zog die Karawane durch Burkina Faso: © Amensty InternationalMit Trucks und Kamelen zog die Karawane durch Burkina Faso: © Amensty International

"Mutter werden. Ohne zu sterben" - dafür setzte sich vom 28. Januar bis 9. Februar 2010 eine Karawane durch Burkina Faso von Amnesty International ein. In einer Tour durch zehn Städte wurden Menschen für die Kampagne gegen Müttersterblichkeit mobilisiert.

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Zu viele Frauen sterben

Am Ufer dieses Flusses brachte Ramatoulaye ihr Kind zur Welt: © Amnesty International/Anna KariAm Ufer dieses Flusses brachte Ramatoulaye ihr Kind zur Welt: © Amnesty International/Anna Kari

Aus vielen Gründen erhalten werdende Mütter nicht die medizinische Versorgung, die sie dringend benötigen. In Burkina Faso hat Amnesty International von vielen Schicksalen erfahren. Lesen Sie hier die Geschichten von drei Frauen.

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Die Kampagne in Bildern

Patricia mit ihrem Neugeborenen und ihrer Mutter: © Amnesty International/Anna KariPatricia mit ihrem Neugeborenen und ihrer Mutter: © Amnesty International/Anna Kari

Fotos aus Burkina Faso und von Aktionen im Rahmen der Kampagne "Mutter werden. Ohne zu sterben."

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Mit Menschenrechten gegen Armut

Irene Khan bei ihrem Besuch eines Slums in Nairobi, 08.06.09: © Amnesty InternationalIrene Khan bei ihrem Besuch eines Slums in Nairobi, 08.06.09: © Amnesty International

Menschenwürdige Lebensbedingungen, medizinische Versorgung, Zugang zu Bildung sind Rechte, die viele Staaten ihren BürgerInnen verweigern. Wo Regierungen sich der Verantwortung entziehen, herrscht ein Kreislauf aus Armut und Menschenrechtsverletzungen, der schwer zu durchbrechen ist.

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